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  • Mirko Mitschele

Zum Thema Trennungsschmerz



Trennungsschmerz ist wohl der am tiefsten verankerte Schmerz in uns, fängt Dich das Leben auf dieser Ebene mit einer sehr schmerzhaften Trennung schon an.

Ist sie für das Neugeborene auch so schmerzhaft? Bis zum Alter von ca. 3 Jahren sollen ja Kinder sich gar nicht als Individuum wahrnehmen. Für die Mutter ist es auf jeden Fall erstmal ein Schmerz...zumindest körperlich.

Dann gehen wir durch die Abnablungsphasen...immer mehr in die Trennung (um vielleicht irgendwann zu erkennen, dass wir uns nie wirklich getrennt haben).

Selbstbeobachtung: Bei meinen Selbstbeobachtungen, wenn ich im Trennungsschmerz war ist mir irgendwann aufgefallen, dass ich gar nicht leide weil, ich gerade eine Trennung durchgemacht habe. Es war vielmehr ein Wiederaufflackern eines alten Schmerzes, den ich gar nicht mehr wahrgenommen habe...eine Erinnerung!

Dann hab ich gelernt damit zu arbeiten. Mir fiel und fällt auch immer wieder auf das diese alten Programme immer wieder in Trennungserfahrungen führen, weil sie als versteckter Glaubenssatz sich immer wieder selbst bestätigen...und damit erhalten!

Ich kann es auf 2 Arten zum Arbeiten nehmen:

  1. ich setze mir zum Ziel diese Glaubenssätze zu lösen, um dies auch nicht mehr wieder zu erfahren (natürlich nur bedingt möglich)

  2. Oder ich sehe es als selbst gemachtes Geschenk um den Schmerzkörper sichtbar zu machen und somit zu Punkt 1 zu führen (oder halt damit bewusst leben)


Erkenntnis: Was mir definitiv auffällt ist das auch hier letztendlich nur alte Programme für ständige Wiederholung dieser Muster sorgen...da müsste es doch möglich sein sich aus dem Kreislauf zu befreien! ...oder?


Die Lösung: Klarheit und Wille sind die Schlüssel.


Klarheit bedeutet absolute Ehrlichkeit zu sich selbst. Das führt in die Beobachterrolle und dadurch wird das Sein vom Schmerz gelöst.

Wenn ich mir alle Mus(s)ter erstmal vor Augen führe, hört letztendlich die Identifizierung mit ihnen auf.


Du wirst gelenkt, bis Du Dich selber lenkst.


Wille.....was ist eigentlich meine Intention im Leben?

Der starke Wille erreicht alles. In Verbindung mit Klarheit, dann am Ende auch ohne ständiges, schmerzvolles Ego füttern.


Der Faktor Zeit. Die Zeit ist relativ. Ich erfahre den Schmerz so lange in Schleife, bis ich wirklich bereit bin ihn loszulassen. Machen wir uns nix vor, wenn ich eine Situation immer wieder erlebe, habe ich etwas übersehen. Täglich grüßt das Murmeltier ;-)


Lass Dich nicht täuschen, Du bist niemals wirklich getrennt!



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